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Burkhard Driest
Buch
In Burkhard Driest fand sich eine schillernde Persönlichkeit als Autor für das Erfolgsstück "Falco meets Amadeus". Bekannt ist er uns als Drehbuch- und Roman-Autor und als Schauspieler. 1972 veröffentlichte er sein Erstlingswerk "Die Verrohung des Franz Blum", geschrieben während einer Haftstrafe, die er wegen Bankraub verbüßte. Der Roman war so erfolgreich, dass Reinhard Hauff 1974 ihn mit Jürgen Prochnow in der Hauptrolle und Driest als Schläger Kuul verfilmte.
In der Folgezeit arbeitete Burkhard Driest als Drehbuchautor (u.a. "Zündschnüre", "Endstation Freiheit", "Paula Pauländer", "Querelle" von Rainer Werner Fassbinder, "Sanfte Morde", "Schande") und als Regisseur ("Annas Mutter"). Burkhard Driest war auch für das Theater tätig ("Andi" am Deutschen Schauspielhaus, "Judit" am Staatstheater Wiesbaden) und übernahm zahlreiche Film- und Fernsehrollen.
Nach neun Jahren in Hollywood kehrte er nach Europa zurück und lebt inzwischen auf Ibiza. Seine neuesten Romane "Der rote Regen" und "Liebestod" erzählen von den Verbrechen, die Kommissar Costa in Ibiza aufklärt. Außerdem ist Burkhard Driest Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.
Johnny Bertl
Musik
Johnny Bertls musikalische Ausbildung begann im Alter von sechs Jahren mit Gitarre.
Es folgten Klavier und Harmonielehre und nach der Matura, Studien an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst" und am Konservatorium in Wien in den Fächern "klassische Gitarre" und "Jazzgitarre".
Zusätzliche Ausbildung in Orchestration für klassisches Orchester, Jazztheorie, Arrangement und Dirigat.
Als Komponist, Arrangeur und Plattenproduzent arbeitete Johnny Bertl bisher für so namhafte Interpreten wie Ludwig Hirsch (9 CDs und 1300 Live-Auftritte), Anna Maria Kaufmann, Erste Allgemeine Verunsicherung, "Christmas in Vienna IV, V" mit Placido Domingo.
Er lieferte Filmmusiken für "Trokadero" mit Franz Xaver Kroetz, "Die vergessenen Kinder" (Regie: Kurt K. Hieber) und "My Styria" (Regie: Maximilian Vrecer).
Zusammen mit Christian Kolonovits und Hartmut Pfannmüller gründete Johnny Bertl das Crossoverprojekt V.S.O.P. mit den Wiener Symphonikern. "Klassik meets Pop" wird ein weltweiter Verkaufshit. Es entstehen 7 CDs, Liveauftritte u.a. Wiener Festwocheneröffnung, Gastspiele in Griechenland und Japan. Fernsehauftritte u.a. bei "Wetten, dass...?".
Mit der Bearbeitung und Komposition für das Musical "FMA - Falco meets Amadeus" gelang der Einstieg in die Musical-Welt. Das im Auftrag von Elmar Ottenthal und mit ihm zusammen entwickelte Stück erreichte seit seiner Uraufführung im September 2000 über 500.000 Besucher.
Manfred Schweng
Musik
Der Weg zur Musik ist oft ein verschlungener Pfad: Manfred Schwengs erste Instrumente waren Waschmittelkartons. Doch mit acht Jahren entschied er sich für ein richtiges Schlagzeug.
Später absolvierte er sein Musikstudium am Jazzkonservatorium Wien. Er arbeitete als Live- und Studiomusiker für Größen des Musik- und Showgeschäftes wie V.S.O.P., Ludwig Hirsch, Werner Schneider, EAV.
Manfred Schweng komponierte zusammen mit Arthur Lauber Film- und Fernsehmusiken wie für die ORF-Serien "Kaisermühlen-Blues" und "Dolce Vita & Co". Im eigenen Studio arrangiert er für Musiker wie Alan Parsons oder Chris Thompson.
Am Theater des Westens, Berlin, war er bei "FMA - Falco meets Amadeus" als Co-Arrangeur unter anderem für das Groove-Programming verantwortlich.
Elmar Ottenthal
Inszenierung
Zu den wichtigsten Stationen Elmar Ottenthals Inszenierungstätigkeit zählt die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, das Liceu in Barcelona, das Theatre de la Monnaie in Brüssel und die Zusammenarbeit mit Leonhard Bernstein im Trinity College in Cambridge.
Außer dem Verdi-, Puccini-, Wagner- und Mozart-Repertoire beschäftigte er sich intensiv mit Ur-, und Erstaufführungen von Werken von zum Beispiel Gottfried von Einem, Ernst Krenek und Leonhard Bernstein. Insgesamt hat er bis heute über 60 Werke des Musiktheaters auf die Bühne gebracht.
Er war stellvertretender Künstlerischer Leiter der Vereinigten Bühnen Wien (Theater an der Wien, Raimund-Theater, Ronacher) bei Peter Weck.
1992 übernahm Elmar Ottenthal die Generalintendanz des Theater Aachen. Dort führte er eine Ganzjahresspielzeit ein und brachte ab 1993 jährlich ein Sommermusical als Auftragswerk zur Uraufführung. Gaudi zum Beispiel war dabei so erfolgreich, dass es in Alsdorf und später unter kommerzieller Verwertung in Köln insgesamt über 1 Million Zuschauer aufweisen konnte. Ebenfalls 1992 wurde Elmar Ottenthal Leiter der Opernklasse an der Hochschule für Musik in Köln, Abteilung Aachen, und dort 1995 zum Professor ernannt.
Am 31. Juli 1999 übergab er das komplett renovierte Theater Aachen mit Rücklagen von 11,5 Millionen DM an seinen Nachfolger.
Es folgte die Zeit als Intendant des Theater des Westens in Berlin. Er startete mit "Chicago" im Theater des Westens. Sein Ziel war die Produktion von jährlich zwei künstlerisch hochwertigen Musicalproduktionen, davon eine als Uraufführung (Auftragsproduktion). Zusätzlich gab es Sonderveranstaltungen, Themenabende, Musicalgalas, Benefizveranstaltungen und vieles mehr.
Elmar Ottenthals erste Uraufführung am 23. September 2000 war "FMA - Falco meets Amadeus". Diese Produktion ist eine der erfolgreichsten, die das Theater des Westens in seiner über 100-jährigen Geschichte hervorgebracht hat. Bisher haben über 500.000 Besucher dieses Stück gesehen.
